Basler Münster

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Das Münster ist nebst der Mittleren Brücke wohl das bekannteste Wahrzeichen in Basel.

Besuchen Sie die ehemalige Bischofskirche, die zwischen dem 1019 und 1500 im romanischen und gotischen Stil erbaut wurde. Die Krypta, der Chor, das Grab von Erasmus von Rotterdam, die Galluspforte und die beiden Kreuzgänge zeugen von einer sehr bewegten Baugeschichte während mehrerer Jahrhunderte. Der Platz rund um die Kathedrale ist heute ein Ort der Begegnung und wird immer wieder für viele Veranstaltungen genutzt. Und die Pfalz, wie die Terrasse auf den Rhein auch genannt wird, ist eine der beliebtesten Aussichtspunkte der Stadt Basel.

Das Basler Münster ist aber auch eines der bedeutendsten spätgotischen Bauwerke am Oberrhein. Die prominente Lage auf dem Münsterhügel, die zum Rhein hin mit einer imposanten Mauer abgestützte Terrasse, die Pfalz, sowie der Münsterplatz laden bei guten Wetter zum Verweilen ein.

Der Münsterhügel ist seit dem ersten Jahrhundert vor Christus ein dauernder Siedlungsplatz. Damals wurde hier ein keltisches Oppidum, eine stadt artige befestigte Siedlung, errichtet. Während aus der römischen Zeit Militärbauten nachweisbar sind, sind Spuren aus dem Frühmittelalter selten. Erst im 9. Jahrhundert ist eine Bischofskirche belegt und um die Jahrtausendwende wurde Basel dann zu einer Stadt. Mit seinem roten Sandstein, den bunten Ziegeln und den beiden schlanken Türmen ist es aus der Skyline der Stadt kaum mehr wegzudenken.

Im späten 11. Jahrhundert wurden die Befestigungsmauern angelegt. Mit dem Bau der Mittleren Brücke so um 1225 konnte die Grundlage für die Stadterweiterung ins Kleinbasel und für den Verkehrsknotenpunkt am Rheinknie gelegt werden. Das Erdbeben von 1356 beschädigte die ganze gesamte Stadt erheblich. Am Münster ließ es auch unter anderem die damaligen vier Ecktürme und den Chor einstürzen.

Auf den drei Seiten ist der Münsterplatz von ehemaligen Domherrenhäusern, heutigen Bürgerhäusern mit barockisierten Fassaden, eingefasst. Der Platz gilt als einer der schönsten Plätze in ganz Europa. Ergänzt wird er aber auch mit dem Kleinen Münsterplatz an der Seite der Galluspforte, wo sich der Durchgang zur Pfalz befindet. Von dort aus geniesst man eine grossartige Aussicht auf den Rhein, Kleinbasel, bis ins Sundgau und zum Schwarzwald.

Wie sind die Eintrittspreise?

Es ist ein Kostenfreier Eintritt

Wann wurde das Basler Münster gebaut?

Er wurde von von 931 bis 1091 erbaut

Wer hat das Münster Basel gebaut?

Hans Nußdorf und Ulrich Ensinger

Wie hoch ist denn das Münster Basel?

Die nach Westen zeigende Hauptfassade wird von den beiden Türmen, dem nördlichen 67,3 Meter hohen Georgsturm und dem im Jahre 1500 vollendeten südlichen Martinsturm (65,5 Meter), dominiert.

Ist ein Münster eine Kirche?

monasterium (= „Kloster“). Damit wurde er ursprünglich als eine Kirche bezeichnet, die nicht eine  Pfarrkirche, sondern Teil eines Klosters oder Stifts war. Die Bezeichnung „Münster“ ist heute eine hergebrachte Benennung für ganz bestimmte Kirchen; sie kann aber auch durch den zuständigen Bischof verliehen werden. 

Informationen zum Basler Münster

250 Stufen muss der Besucher hoch steigen – entweder zum Georgs- oder Martinsturm des Basler Münsters und dann genießt man von dort eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt Basel und ihre Umgebung.

Um 1200 hatte das Münster beim großen Vorgängerbau noch fünf Türme, jedoch stürzten dann drei beim Basler Erdbeben vom 18. Oktober 1356 ein. Nur die jetzigen beiden Fassaden Türme wurden wieder aufgebaut.

Auffällig ist aber auch die rote Farbe des Münsters, die von weitem sichtbar ist. Es ist ein roter Buntsandstein, der damals für den Bau verwendet wurde und etwas rheinaufwärts, aus dem auf deutscher Seite liegenden Degerfelden und Wiesental stammt. Der Außenbau sowie der Innenraum kombiniert spätromanische mit gotischen Partien. Während die Fassade gotisch erscheint, ist im Querhaus, Chor und im Inneren der spätromanische Einfluss erkennbar.

Bei einer Kurzführung jeweils Samstags um 14 bis 14.30 Uhr erfährt der Besucher viele weitere überraschende Anekdoten aus der Geschichte des Basler Münsters.

Wand- und Deckenmalerei

Deckenmalerei in der Krypta

Die Krypta verfügt an der Ostseite über bedeutende Wandmalereien aus der spätromanischen Zeit. Seitlich der zentralen Umgangs Apsidiole sind zwei Bischöfe dargestellt: Adalbero II. (999-1025), der Bauherr des Heinrichs Münsters, und Lütold I. von Aarburg (1191–1213), Bauherr des spätromanischen Münsters und der Stifter des Marienaltars. Eine lateinische Inschrift rechts neben Lüttold dokumentiert die Errichtung des Altars im Jahr 1202. Die Gräber der beiden Bischöfe wurden im Jahr 1907 vor dieser Apsis gefunden. Stilistisch stehen die Wandbilder der Prinzessinnen der Strassburger Glasmalerei nahe. Im Gewölbe der Krypta befinden sich Fresken aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Malereien stellen da die Szenen aus dem Leben der Heiligen Margaretha, Maria und Anna dar. Im nördlichen Gewölbe wird die Passion der frühchristlichen Märtyrerin Margaretha dargestellt.

Im Jahr 1998 wurden dann im Gewölbe des Mittelschiffs bis dahin unbekannte Malerei Fragmente entdeckt. Die Mitarbeiter der Münsterbauhütte stießen auf Spuren eines Marienzyklus aus der Zeit von 1400 bis 1430, der nach dem Bildersturm abgekratzt und übertüncht worden sein muss. Spuren von verschwundener Wandmalerei wurden aber auch an mehreren anderen Stellen im Münster nachgewiesen.

Orgel

Die Orgel im Basler Münster (Mathis 2003)

Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1303 erfasst die älteste erwähnte Orgel in der Schweiz. Diese von Magister Raspo aus Frankfurt am Main erbaute Orgel ist leider nicht mehr erhalten und wurde dann nach dem Basler Erdbeben durch eine Schwalbennestorgel ersetzt. Zwischen 1529 und 1561 wurde durch die Reformation das Orgelspiel verboten, dann jedoch zum Glück wieder eingeführt. Die heutige Orgel wurde dann an Pfingsten 2003 wieder eingeweiht. Sie stammt von Mathis Orgelbau, der Prospektentwurf von Peter Märkli. Der Orgel Körper wurde gespalten, um das Fenster nicht zu verdecken. Aber nicht nur Classic Umzuege

Kontakt

Telefon

+41 61 272 91 57

accueil.muenster@erk-bs.ch

https://www.baslermuenster.ch

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